Kinderseite

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Liebe Kinder im Pastorale Raum Sundern!

Wir haben uns sehr darüber gefreut, dass ihr an unserem Fotowettbewerb teilgenommen habt.                                                                                                    Die Gewinner sind bereits benachrichtigt worden. In den nächsten Tagen werden wir die Ergebnisse auf der Homepage bekannt geben.

Wettbewerb des Pastoralen Raums Sundern für Kinder

Hurra, die Gewinner stehen fest!!

Beim großen Mal- und Fotowettbewerb des Pastoralen Raums Sundern waren Kinder eingeladen, die biblischen Szenen der großen kirchlichen Feste von Palmsonntag bis Ostern nachzustellen und Fotos davon einzusenden.

Die Homepage (ww.pr-sundern.de) bot eine Anregung mit jeweils einem biblischen Text in kindgerechter Formulierung und einem Foto, auf dem Katrin Minner und Gemeindereferentin Nicole Laufmöller das Geschehen mit Playmobilfiguren nachgestellt hatten. Sie waren sich jedoch sicher, dass das Kinder viel besser und fantasievoller tun können und forderten diese dazu auf. Als Belohnung für die besten Bilder lockte die Aussicht, gemeinsam mit Pastor Siebert ein Eis essen zu gehen.

Nun stehen die Gewinner fest: Timo und Klara Berndt, Sebastian und Maximilian Grünebaum, Lukas Kaminski und Carsten Willecke dürfen sich auf einen Besuch in der Eisdiele freuen.

Einen Gewinngutschein haben die Kinder schon per Mail erhalten, jetzt freuen sich Pastor Siebert, Katrin Minner und Nicole Laufmöller schon auf den Tag, an dem die Eisdielen ihre Türen öffnen und sie mit den Kindern dort gemeinsam das Eis genießen können.

 

 

 

Auch nach Ostern haben wir ein neues Projekt für euch.

„Von der Tüte auf den Tisch“

Überrascht eure Eltern! Kocht ein Menü!

 

 

Alles, was ihr dazu braucht, schenkt euch die St. Johannes Gemeinde in einem „Kochbeutel“.

Am Samstag, 25.04. 2020 könnt ihr eure Tüte zwischen 9.00 Uhr und 11.00 Uhr an der St. Johannes Kirche abholen. Nutzt die Coronazeit, um Leib und Seele eurer Familie zu stärken!

Viel Spaß dabei wünscht euch die Katholische Kirche in Sundern.

 

 

Wir haben versucht verschiedene Szenen zu Palmsonntag, Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern und Ostermontag mit Playmobilfiguren nachzustellen.
Sicherlich könnt ihr das besser. Schickt uns doch ein Foto von euren nachgestellten Szenen mit Playmobil- oder Legofiguren. Ihr könnt uns auch ein Bild davon malen und es als Foto schicken. Die Mailadresse lautet: n.laufmoeller@pr-sundern.de vergesst bitte nicht, euren Namen, eure Adresse und Telefonnummer oder E-Mail anzugeben. Natürlich könnt ihr eure gemalten Werke auch in den Briefkasten des Pfarrbüros Dr. Josef Kleinsorge Platz 3 werfen.

Wir würden uns sehr darüber freuen.
Unter den Einsendungen verlosen wir ein „Eisessen“ mit Pfarrer Stefan Siebert.

Zu Palmsonntag haben wir schon tolle Fotos von euren Szenen per e-mail zugeschickt bekommen.

Auch für Gründonnerstag, Karfreitag, Ostern und Ostermontag haben wir für euch noch weitere Spiel- Mal und Bastelangebote zusammengestellt. Clickt euch doch einfach mal durch!

Palmsonntag:

 

„Jesus zieht in Jerusalem ein“
Kurz vor der Stadt Jerusalem, in der Nähe des Ölbergs sagte Jesus zu zweien seiner Jünger: „Geht in das Dörfchen, dort werdet ihr eine Eselin finden mit ihrem Fohlen. Bindet sie los und bringt sie zu mir. Wenn euch jemand fragen sollte, warum ihr das tut, dann sagt einfach, dass euer Herr die Tiere braucht.“
Die Jünger gingen los und machten alles genauso, wie Jesus es ihnen aufgetragen hatte. Sie brachten die Tiere zu ihm. Dann legten sie einige Decken auf die Eselin und Jesus setzte sich darauf. So wollte er in die Stadt reiten. Plötzlich begannen die Jünger zu singen, sie erzählten laut, was sie alles Wunderbares mit Jesus zusammen erlebt hatten. Viele Menschen wurden aufmerksam, liefen vor ihnen her oder schlossen sich an. Sie breiteten Kleidungsstücke auf den Weg zum Zeichen der Verehrung , oder schnitten Palmzweige von den Bäumen, die sie wie einen Teppich auslegten – zum Zeichen des Willkommens und des Sieges. Immer öfter riefen sie oder schrien sogar: „Hosianna, dem Sohne Davids!“ „Es lebe der Königssohn!“ „Hoch soll er leben, der in diese Stadt einzieht im Namen Gottes!“ „Mit ihm kommt der Frieden!“ Die Menschen jubelten ihre Begeisterung allen entgegen, so dass es natürlich auch die Pharisäer hörten und sie zu sich sagten: „Wir können nichts dagegen tun, alle Welt läuft ihm nach!“

Gründonnerstag: 

 

Eines Tages sagte Jesus zu seinen Freunden, den Aposteln: „Wir gehen jetzt nach Jerusalem.“

In Jerusalem wollte er das Passamahl mit ihnen feiern. Jesus hatte sich auf dieses Mahl sehr gefreut, denn er wusste, dass es sein letztes Passamahl sein würde, denn seine Feinde hatten seinen Tod beschlossen. Jesus war zu allem bereit. Er hatte für die Menschen gelebt und viele geheilt und ihnen vom Reich Gottes erzählt. Wenn es sein musste, wollte er nun auch für sie sterben. Doch bevor er seinen Leidensweg begann und sein Leben am Kreuz starb, wollte er den Menschen ein Andenken übergeben.

 

Am Abend vor seinem Leiden nahm Jesus also das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach: „Nehmet und esset alle davon, das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach: „Nehmet und trinket alle daraus, das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis!“

Die Jünger spürten, dass Jesus sie verlassen würde. Sie wurden sehr traurig, als sie seine Abschiedsworte hörten.

Jesus wollte, dass sie immer an ihn denken, seine Liebe allen Menschen verkünden und im heiligen Mahl mit ihm und untereinander verbunden bleiben.

So ist es heute noch in jeder heiligen Messe, die wir Menschen feiern: Wir hören die Worte Jesu aus dem Mund des Priesters und sind, wie die Apostel damals, mit Jesus  und untereinander ganz eng verbunden.

 

 

Wenn ihr auf das Bild „clickt“ könnt ihr das Ausmalbild herunterladen, ausdrucken und anmalen.

 

Karfreitag:

Kinderkreuzweg zum Ausmalen:

Karfreitag

Jesus hat viel Gutes für die Menschen getan. Für die Mächtigen war er deswegen unbequem, denn er dachte neue Gedanken und brachte eine neue Botschaft von Gott. Er war anders. Deshalb musste er sterben. Pilatus hat ihn verurteilt.
Jesus aber war sich sicher: „Was ich von Gott gesagt habe, ist wahr.“

Jesus wurde zur Hinrichtung geführt. Er trug sein Kreuz und ging hinaus vor die Stadt zu einem kleinen Berg, der Golgota heißt.
Dort auf diesem kleinen Berg kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte Jesus. Pilatus ließ ein Schild anfertigen und oben am Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazareth, der König der Juden, abgekürzt INRI. Bei dem Kreuz standen Frauen, die ihn immer begleitet hatten. Auch seine Mutter war da und sein bester Freund, Johannes. Jesus bat seine Mutter, mit Johannes zu gehen und er bat Johannes, sich um seine Mutter zu kümmern wie um einen Sohn.

Die Schmerzen wurden sehr stark, aber Gott hat zu Jesus gehalten. Er hat ihm den Mut und die Kraft gegeben, durchzuhalten.
Schließlich betete Jesus für die Menschen, die ihm Unrecht getan hatten zu Gott. Er sagte „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!“ Dann sprach er: „Es ist vollbracht“, senkte seinen Kopf und starb.

Die Freunde von Jesus sind verzweifelt. Ihr Herz ist schwer. Sie haben keine Hoffnung mehr. Sie nehmen seinen Leichnam vom Kreuz ab. Er wird in ein Felsengrab gelegt. Mit einem großen Stein wird das Grab verschlossen.

Die Freunde denken: Ist jetzt alles aus?

 

Ostern:

 

Jesus hatte es seinen Freunden immer schon gesagt: „Ich werde sterben, aber am dritten Tag werde ich auferstehen.“ Damals verstanden seine Freunde nicht, was Jesus damit meinte. Nach seinem Tod dachten sie: „Jetzt ist alles aus.“ Es war still und dunkel in Jerusalem und in den Herzen der Freunde von Jesus. Zwei Frauen, Maria und Maria Magdalena gingen zum Grab von Jesus. Sie trugen einen kleinen Topf  mit duftender Salbe bei sich. Damit wollten sie den toten Körper von Jesus eincremen, so wie es damals üblich war. Als sie zum Grab kamen, sahen sie schon von weitem den großen Stein, der nicht mehr vor dem Grab lag. Die Frauen erschraken und trauten ihren Augen nicht: Der Stein war weg gewälzt und das Grab war leer! Nein, nicht leer! Ein Engel, ein Bote Gottes, war darin und sagte: „Fürchtet euch nicht! Ich weiß, wen ihr sucht! Jesus, den sie gekreuzigt haben. Aber er ist nicht hier. Er ist auferstanden, wie er es gesagt hat!

Die Frauen rannten voller Erstaunen und Freude zu ihren Freunden zurück, um ihnen diese wunderbare Neuigkeit zu erzählen.

An Ostern geschah, was Jesus seinen Jüngern versprochen hatte: Gott selber erweckte ihn aus dem Tod auf und rief ihn aus dem Grab heraus ins Leben.

Ostersonne zum Basteln:

Lade dir den Bastelbogen herunter. Schneide die beiden Sonnen aus. Am besten nimmst du zum Ausdrucken farbiges Papier. Klebe die beiden Sonnen gegeneinader auf, so dass die Strahlen der Sonne auf Lücke stehen. Schreibe in die Mitte deiner Ostersonne „Jesus lebt!“. Vielleicht kannst du die Sonne in das Fenster deines Zimmers hängen.

Viel Spaß beim Basteln!

 

 

Ostermontag – Die Geschichte vom Weg nach Emmaus

Jetzt ist alles vorbei“, klagte Kleopas. „Jetzt sind wir ganz allein.“ „Ja, du hast recht“, antwortete sein Freund. „Was sollen wir jetzt bloß machen?“ Kleopas und sein Freund hatten einen weiten Weg vor sich. Von Jerusalem bis nach Emmaus, wo sie hinwollten, brauchte man zu Fuß viele Stunden. Sie gingen langsam und sahen sehr traurig aus. Und das waren sie auch. Alles hatte so gut angefangen.

Sie hatten Jesus kennen gelernt. Sofort waren sie von ihm begeistert gewesen. Jesus war anders als die Lehrer, die sie kannten. Wenn Jesus von Gott erzählte, spürte man, dass es wahr war. Und Jesus tat viele Wunder. Er machte Kranke gesund und weckte sogar Tote wieder auf. „Vielleicht ist er wirklich der Messias, der Retter, auf den wir schon so lange warten“, hatten sie sich überlegt. Und sie waren sich fast sicher. Immer wollten sie bei Jesus bleiben. Aller war wunderbar gewesen, bis vor 3 Tagen. Jesus wurde gefangen genommen und schließlich sogar getötet. Jetzt waren sie alleine. Jetzt war Jesus nicht mehr bei ihnen.

Traurig gingen sie die Straße entlang und unterhielten sich darüber, was geschehen war. Sie wunderten sich nicht, als plötzlich ein Mann neben ihnen her ging, schließlich waren oft andere Menschen hier zu Fuß unterwegs. Der Mann schien denselben Weg zu haben, also gingen sie zu dritt weiter. Die Jünger waren so traurig, dass sie gar nicht erkannten, wer da mit ihnen ging. Es war Jesus selbst. Jesus lebte. Sie dachten, dass sie ganz alleine seien, aber Jesus war bei ihnen und ging mit ihnen.

Die beiden Jünger redeten mit Jesus, obwohl sie gar nicht erkannten, dass er es war. „Worüber redet ihr?“, fragte Jesus sie. Traurig blieben Kleopas und sein Freund stehen. „Weißt du nicht, was in Jerusalem geschehen ist?“, fragte Kleopas Jesus. „Alle reden doch darüber.“ „Was meinst du denn?“, wollte Jesus wissen. Jetzt fing Kleopas an zu erzählen. „Du hast doch sicher von Jesus gehört. Er war ein Prophet. Er tat viele Wunder, machte Kranke gesund und hat sogar Tote wieder auferweckt. Wir waren dabei. Wir sind mit ihm mitgezogen und haben gehört, was er über Gott erzählt hat. Wenn er geredet hat, dann hat man gemerkt, dass er Recht hat.“ Kleopas seufzte. „Ich habe geglaubt, dass er der Retter ist. Ich wollte immer bei ihm sein.“

Jetzt wurde Kleopas noch trauriger. Aber es tat ihm gut, so mit Jesus zu reden und ihm alles zu erzählen.  „Vor drei Tagen ist es dann geschehen. Jesus wurde verhaftet und dann gekreuzigt. Jetzt ist Jesus tot. Er ist nicht mehr bei uns.“ Er kämpfte gegen die Tränen an. Sein Freund half ihm und erzählte weiter, was noch geschehen war: „Jetzt ist es drei Tage her. Und heute früh ist etwas Sonderbares geschehen. Einige Frauen waren beim Grab von Jesus. Aber sie haben den Leib von Jesus nicht mehr gefunden, er war weg. Außerdem haben sie erzählt, dass sie einen Engel gesehen haben.“

Kleopas nickte. Wenn das nur wahr wäre, was die Frauen erzählt hatten. Aber Jesus war doch tot. Er war nicht mehr da. Jesus schaute die beiden Freunde an. Kleopas sprach weiter: „Ein paar von uns Jüngern sind zum Grab gegangen und es war wirklich so, wie die Frauen gesagt haben, er ist nicht mehr da. Aber wo ist er denn? Wir haben ihn nicht gesehen.“ Er schwieg und dachte daran, wie schön es war, als Jesus noch bei ihnen war.

Jesus, der ja die ganze Zeit bei ihnen war, hatte sich alles angehört. „Ihr versteht noch so wenig“, sagte er jetzt. „Warum glaubt ihr nicht, was die Propheten im Alten Testament geschrieben haben? Dort steht doch, dass der Christus leiden und sterben muss.“ Kleopas und sein Freund hörten Jesus ganz gebannt zu. Jetzt erklärte Jesus ihnen alles, was im alten Testament über ihn stand. Die Zeit verging so schnell, dass sie schon bald bei Emmaus waren.

Jesus tat so, als wolle er weitergehen. „Komm doch mit uns nach Hause“, sagte Kleopas. „Es ist schon Abend und wird dunkel. Du kannst bei uns übernachten.“ Jesus nickte und dann gingen sie zusammen ins Haus. Kleopas und sein Freund waren nicht mehr so traurig wie vorher. Jetzt bereiteten sie alles fürs Abendessen vor. Als das Brot auf dem Tisch lag, setzten sie sich hin. Jesus nahm das Brot in die Hand. Dann dankte er Gott dafür und brach das Brot in Stücke und gab es den beiden Freunden.

Das hatte Jesus oft so getan. Und plötzlich erkannten sie, dass es Jesus selbst war, der mit ihnen am Tisch saß. „Jesus lebt wirklich!“, ging es ihnen durch den Kopf. „Er ist bei uns!“

Kleopas und sein Freund freuten sich riesig. Aber im selben Moment war Jesus nicht mehr zu sehen. Trotzdem wussten sie jetzt, dass Jesus lebte, und nicht mehr tot war. „Jesus ist nicht mehr tot!“, jubelten sie. „Eigentlich hätten wir es doch schon auf den Weg merken müssen. Es hat uns so tief berührt, als er mit uns sprach. Das konnte doch nur Jesus sein.“ „Wir müssen sofort zu den anderen“, sagte Kleopas dann. „Sie müssen doch auch wissen, dass Jesus lebt.“

Also aßen sie nur schnell etwas und machten sich sofort wieder auf den Weg nach Jerusalem. Wieder war es ein langer Weg zu Fuß, aber sie waren so voller Freude, dass sie ganz schnell gingen. Sie wussten, wo sich die anderen Jünger trafen und gingen sofort zu ihnen. Petrus und die anderen 11 engsten Freunde von Jesus waren da. Aber auch noch andere Jünger, die mit Jesus zusammen gewesen waren. Kleopas wollte sofort berichten, aber dazu kam er erst einmal gar nicht, denn die anderen Jünger begrüßten ihn sofort mit einer Neuigkeit: „Stellt euch vor, der Herr ist wirklich auferstanden. Petrus hat Jesus gesehen. Er lebt!“ Alle zusammen freuten sich riesig und dann berichteten auch Kleopas und sein Freund davon, wie Jesus ihnen begegnet war.

 

 

 

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